Becher
Hochwertige Bechergläser und Laborbecher aus Borosilikatglas 3.3 sowie hochbeständigen Kunststoffen wie Polypropylen (PP) und Fluorpolymeren (PTFE, PFA) für das Mischen, Erhitzen, Pipettieren und Abmessen flüssiger Medien. In unserem Shop finden Sie normgerechte Becher in niedriger Form (Griffin) und hoher Form (Berzelius) nach DIN ISO 3819 mit gut ablesbarer Skalierung und integriertem Ausguss für das saubere, tropfenfreie Arbeiten im Labor.
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Laborbecher: Bauformen und Geometrien nach DIN ISO 3819
Bechergläser gehören zur absoluten Grundausstattung jedes chemischen, biologischen und pharmazeutischen Labors. Die Wahl der Bauform hängt von der jeweiligen Anwendung ab:
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Niedrige Form (Griffin-Form): Bietet eine breite Standfläche und ein optimales Verhältnis von Höhe zu Durchmesser. Sie eignet sich hervorragend für allgemeine Rühr-, Heiz- und Titrationsarbeiten sowie zum sauberen Befüllen mit Löffeln oder Spateln.
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Hohe Form (Berzelius-Form): Weist eine schlankere, höhere Geometrie auf. Sie verhindert das Aus- oder Überspritzen von Flüssigkeiten beim intensiven Rühren (z. B. mit Überkopfrührern) oder beim Sieden und eignet sich ideal für platzsparende Versuchsaufbauten im Wasserbad.
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Becher mit Henkel (Griffbecher): Erleichtern die Handhabung großer Flüssigkeitsmengen (ab 1.000 ml) oder heißer Medien und bieten zusätzliche Arbeitssicherheit beim Dekantieren.
Materialeigenschaften und thermische Belastbarkeit
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Borosilikatglas 3.3: Das bevorzugte Material für thermische Prozesse. Es zeichnet sich durch extrem hohe Chemikalienbeständigkeit, minimale Wärmeausdehnung und exzellente Temperaturwechselbeständigkeit aus. Bechergläser aus Borosilikatglas können direkt auf Magnetheizplatten oder über dem Gasbrenner erhitzt werden.
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Polypropylen (PP): Bruchsicher, leicht und hochtransparent. PP-Becher besitzen eine erhabene Skalierung, sind autoklavierbar und stellen eine sichere, kostengünstige Alternative bei Routinearbeiten dar, bei denen keine direkte Flammenhitze benötigt wird.
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Fluorpolymere (PTFE / PFA): Bieten eine nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit und eine extrem glatte Oberfläche. Unverzichtbar für die Handhabung aggressiver Säuren (z. B. Flusssäure) oder in der Spurenanalytik.
Volumenskala und Volumenbestimmung
Die aufgedruckten oder eingeprägten Graduierungen auf Bechergläsern dienen der Orientierung und groben Volumenschätzung bei der Zubereitung von Lösungen. Da Bechergläser eine verhältnismäßig große Querschnittsfläche besitzen, sind sie nicht als Präzisionsvolumenmessgeräte (wie Messkolben oder Pipetten) klassifiziert.
FAQ: Fragen & Antworten zu Bechergläsern & Laborbechern
1. Was ist der Unterschied zwischen Bechergläsern hoher und niedriger Form?
Niedrige Bechergläser (Griffin-Form) bieten eine breite Standfläche und sind der Allrounder für Rühr- und Heizanwendungen. Hohe Bechergläser (Berzelius-Form) sind schlanker konstruiert, verringern das Spritzrisiko beim Rühren und sparen Platz in Wasserbädern.
2. Können Bechergläser zur exakten Volumenmessung verwendet werden?
Nein, die Graduierung auf Bechergläsern dient lediglich als Orientierungshilfe mit einer Genauigkeit von etwa ±10 %. Für präzise Volumenmessungen sollten Messzylinder, Messkolben oder Pipetten genutzt werden.
3. Bis zu welcher Temperatur können Bechergläser aus Borosilikatglas 3.3 erhitzt werden?
Borosilikatglas 3.3 ist kurzzeitig bis ca. 500 °C belastbar. Es sollte jedoch gleichmäßig erwärmt werden, um thermische Spannungen im Glas zu vermeiden.
4. Sind Kunststoff-Laborbecher aus Polypropylen (PP) autoklavierbar?
Ja, Laborbecher aus Polypropylen (PP) können problemlos bei 121 °C und 1 bar Überdruck für 20 Minuten im Autoklaven sterilisiert werden.
5. Welches Zubehör für Bechergläser finden Sie in unserem Shop?
In unserem Shop finden Sie passendes Zubehör wie Magnetrührstäbe (Rührfische), Magnetrührstab-Entferner, Uhrengläser zum Abdecken, Glasrührstäbe, Becherglaszangen sowie Magnetrührer mit Heizfunktion.