Stereomikroskope
Binokulare und trinokulare Stereomikroskope mit Greenough- oder CMO-Optiksystemen zur dreidimensionalen Objektbeobachtung, Präparation und industriellen Baugruppenprüfung. In unserem Shop finden Sie robust gefertigte Zoom-Stereomikroskope mit großen freien Arbeitsabständen, erweiterbaren Beleuchtungssystemen und flexiblen Stativen für den Dauereinsatz in Forschung, Fertigung und Qualitätssicherung.
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Stereomikroskope: Optische Bauprinzipien - Greenough vs. CMO (Abbe-Prinzip)
Die Wahl der optischen Bauart entscheidet über Bildwiedergabe, Ergonomie und Modul erweiterbarkeit des Stereomikroskops:
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Greenough-System: Nutzt zwei getrennte, zueinander geneigte Strahlengänge (meist im 14°-Winkel). Es ermöglicht eine kompakte, hochauflösende Bauweise mit ausgeprägter Tiefenschärfewahrnehmung und plastischem 3D-Eindruck. Ideal für Routineprüfungen, feinmechanische Arbeiten, Lötkontrollen und biologische Sezierarbeiten.
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CMO-System (Common Main Objective / Abbe-Prinzip): Basiert auf einer großen gemeinsamen Hauptobjektivlinse und zwei parallelen optischen Achsen. Es bietet eine verzeichnungsfreie Abbildung und erlaubt das einkoppelnde Einfügen von Zwischenmodulen (z. B. Koaxialbeleuchtung, Fluoreszenzeinheiten oder Strahlenteiler für Mikroskopkameras) ohne Bildverzerrungen.
Arbeitsabstände, Zoomfaktoren und Vorsatzoptiken
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Zoombereich & Vergrößerung: Moderne Zoom-Stereomikroskope decken typische Zoomverhältnisse von 6:1 bis 10:1 ab (z. B. Standardvergrößerung 7x bis 45x).
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Freier Arbeitsabstand (Working Distance): Bietet ausreichend Bewegungsfreiheit für Werkzeuge, Pinzetten oder Lötkolben unter der Optik. Über Vorsatzlinsen (Vorsatzoptiken mit Faktoren wie 0,5x oder 0,75x) lässt sich der freie Arbeitsabstand bei Bedarf auf über 150 bis 200 mm erweitern.
Beleuchtungsoptionen und Stativsysteme
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Beleuchtung: Segmentierbare LED-Ringlichter sorgen für schattenfreie oder kontur betonende Ausleuchtung. Schwanenhals-Kaltlichtleiter ermöglichen flexibles Streiflicht zur Erkennung von Oberflächenfehlern und Rissen.
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Stativbauformen: Neben klassischen Säulen- und Tischstativen bieten Ausleger- und Gelenkarmstative maximale Flexibilität bei der Inspektion voluminöser oder fest montierter Werkstücke.
FAQ: Fragen & Antworten zu Stereomikroskopen
1. Was unterscheidet ein Stereomikroskop von einem klassischen Durchlichtmikroskop?
Ein Stereomikroskop nutzt zwei getrennte Strahlengänge, um ein räumliches, dreidimensionales (3D-) Bild der Probe zu erzeugen. Es arbeitet mit geringeren Vergrößerungsstufen (meist 5x bis 100x), bietet dafür jedoch ein großes Sehfeld und einen wesentlich größeren freien Arbeitsabstand zur Probenbearbeitung.
2. Wann ist ein CMO-System (Abbe-Prinzip) einem Greenough-System vorzuziehen?
CMO-Systeme werden gewählt, wenn höchste Anforderungen an Randschärfe und Verzeichnungsfreiheit gestellt werden oder modulare Zwischenbausteine (wie Koaxialbeleuchtungen, Fluoreszenzmodule oder Strahlenteiler) flexibel nachgerüstet werden sollen.
3. Wie lässt sich der freie Arbeitsabstand unter dem Stereomikroskop vergrößern?
Durch das Vorschrauben einer Vorsatzlinse mit einem Vergrößerungsfaktor unter 1,0x (z. B. 0,5x oder 0,75x) verdoppelt oder erweitert sich der freie Arbeitsabstand zwischen Probe und Objektiv deutlich, wodurch mehr Raum zum Arbeiten mit Werkzeugen entsteht.
4. Welcher Tubus empfiehlt sich für die digitale Bilddokumentation?
Für die Montage von Mikroskopkameras empfiehlt sich ein trinokulares Stereomikroskop. Der separate Fototubus ermöglicht den dauerhaften Kameraanschluss über einen C-Mount-Adapter, ohne die beiden Okulare für den visuellen Einblick zu blockieren.
5. Welches Zubehör für Stereomikroskope finden Sie in unserem Shop?
In unserem Shop finden Sie passendes Zubehör wie Vorsatzlinsen, Weitfeld-Okulare, LED-Ringlichter, Polarisations-Einsätze, Auslegerstative sowie C-Mount-Kameraadapter.