Tuben & Mikroskopköpfe
Monokulare, binokulare und trinokulare Mikroskopköpfe sowie Ergonomie-Tuben zur Aufrüstung und Anpassung von Labor- und Forschungsmikroskopen. Unser Sortiment umfasst normgerechte Einblick- und Fototuben mit verstellbaren Einblickwinkeln, Eyepoint-Anpassung und integrierten Strahlenteilern für die visuelle Beobachtung und digitale Bilddokumentation.
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Bauformen und Strahlengänge von Mikroskopköpfen
Die Ausführung des Mikroskopkopfes bestimmt die Ergonomie bei Routinearbeiten sowie die Möglichkeiten zur digitalen Probenanalyse:
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Monokulartuben: Einfache Ausführung mit einem einzelnen Okularrohr. Sie werden vorrangig für schnelle Routineprüfungen, einfache Inspektionsaufgaben oder im Ausbildungsbereich eingesetzt.
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Binokulartuben: Ermöglichen das beidäugige Beobachten und reduzieren die Ermüdung der Augen bei längeren Versuchsreihen im Laboralltag. Sie bieten Einstellmöglichkeiten für den individuellen Augenabstand (Interpupillardistanz) sowie einen Dioptrienausgleich.
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Trinokulartuben: Besitzen zusätzlich zu den zwei Okulardurchlässen einen integrierten Fototubus zur Montage von Mikroskopkameras. Über eine Strahlenteilung (z. B. 100:0, 50:50 oder 0:100) lässt sich das Licht flexibel zwischen der visuellen Betrachtung und dem Kamerasensor umschalten.
Ergonomie und Optiksysteme
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Ergonomie-Tuben: Bieten einen kontinuierlich verstellbaren Neigungswinkel (z. B. 5° bis 35°) oder eine Höhenverstellung des Eyepoints. Dies ermöglicht eine aufrechte, ergonomische Sitzhaltung und beugt Nacken- und Rückenbelastungen im Schicht- und Dauereinsatz vor.
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Unendlich- (ICS) vs. Endlich-Systeme: Mikroskopköpfe müssen zur optischen Bauart des Stativs passen. Unendlich-Tuben verfügen über eine integrierte Tubuslinse, die das von den Objektiven kommende parallele Lichtbündel zu einem reellen Zwischenbild fokussiert.
FAQ: Fragen & Antworten zu Tuben & Mikroskopköpfen
1. Was unterscheidet einen binokularen von einem trinokularen Mikroskopkopf?
Ein binokularer Kopf besitzt zwei Okulare für die rein visuelle Beobachtung mit beiden Augen. Ein trinokularer Kopf verfügt über einen zusätzlichen dritten Tubus (Fototubus), an dem über einen C-Mount-Adapter dauerhaft eine Mikroskopkamera montiert werden kann.
2. Wie funktioniert die Strahlenteilung (Beam Splitter) bei Trinokulartuben?
Über ein internes Prisma wird der Lichtstrom aufgeteilt. Typische Einstellungen ermöglichen die Auskopplung von 100 % Licht an die Okulare, eine Verteilung von 50/50 (gleichzeitiges Beobachten und Filmen) oder 100 % Licht auf den Kamerasensor für lichtschwache Proben (z. B. bei Fluoreszenz).
3. Welches Prinzip liegt der Siedentopf-Höheneinstellung zugrunde?
Bei Tuben im Siedentopf-Design erfolgt die Anpassung an den Augenabstand durch Schwenken der Okulartuben um eine zentrale Achse, ohne dass sich dabei die mechanische Tubuslänge oder die Schärfenebene verändert.
4. Können Mikroskopköpfe herstellerübergreifend getauscht werden?
Mikroskopköpfe nutzen meist eine Ringschwalbe (Dovetail) zur Befestigung am Stativ. Da Durchmesser, Winkel der Schwalbenführung und die optische Tubuslänge (Endlich 160 mm vs. Unendlich-Systeme) je nach Hersteller variieren, muss die mechanische und optische Kompatibilität vorab geprüft werden.
5. Welches Zubehör für Mikroskopköpfe finden Sie in unserem Shop?
In unserem Shop finden Sie passende C-Mount-Kameraadapter, Zwischen-Tubusblöcke (z. B. für Vergrößerungswechsler oder Fluoreszenz-Module), Augenmuscheln und Staubschutzabdeckungen.