Spatel
Labor- und Präparierspatel zum Dosieren, Beproben, Mischen, Schaben und Überführen von Pulvern, Granulaten, Pasten und viskosen Medien. Das Sortiment umfasst Doppelspatel, Mikrospatel, Apothekerspatel, Mörserspatel und Drigalski-Spatel aus Edelstahl, Titan, Kunststoff sowie mit PTFE-Beschichtung.
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Laborspatel – Werkzeuge für Dosierung, Probenvorbereitung und Mischprozesse
Laborspatel sind grundlegende Handwerkzeuge für das präzise Einwiegen, Zerkleinern, Mischen und Abkratzen von Feststoffen, Pulvern, Emulsionen und Suspensionen. Sie kommen in der chemischen Synthese, der pharmazeutischen Qualitätskontrolle, der Biotechnologie sowie in der allgemeinen Analytik zum Einsatz.
Werkstoffe und Materialeigenschaften
Die Anforderungen an die chemische Beständigkeit, Sterilisiereigenschaft und mechanische Festigkeit bestimmen die Werkstoffwahl:
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Edelstahl (18/10 / Werkstoff 1.4301): Bietet hohe mechanische Biegesteifigkeit, ist korrosionsbeständig gegenüber organischen Medien und lässt sich autoklavieren sowie thermisch sterilisieren.
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PTFE-Beschichtung: Verhindert das Anhaften klebriger oder feuchter Substanzen und bietet eine hohe chemische Inertheit gegenüber aggressiven Säuren, Laugen und Lösungsmitteln.
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Titan: Amagnetisch, extrem korrosionsbeständig und hochtemperaturbeständig für spezialisierte physikalisch-chemische Untersuchungen.
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Kunststoffe (z. B. PP, PS): Metallfreie Alternativen, die oft als sterile Einweg-Spatel zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen eingesetzt werden.
Ausführungen und Bauformen
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Doppelspatel: Universelle Ausführung mit zwei flachen Blattenden zur flexiblen Handhabung unterschiedlicher Probenmengen.
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Mikrospatel: Sehr schmale Blatt- und Löffelbreiten für das feindosierte Einwiegen kleinster Substanztitanen oder Analysenproben im Milligrammbereich.
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Mörserspatel: Massive, verstärkte Ausführung mit dickerem Stiel zur mechanischen Beanspruchung und Zerkleinerung von Probenmaterial im Mörser.
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Apothekerspatel: Ausführungen mit breiter, flexibler Klinge zum Glattstreichen, Homogenisieren oder Überführen von Salben, Pasten und Gele.
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Drigalski-Spatel: Winkelig gebogene Draht- oder Glasbügel zur gleichmäßigen Verteilung von Zellsuspensionen auf Nährböden und Agarplatten.
FAQ: Fragen & Antworten zu Laborspateln
1. Aus welchem Edelstahl bestehen Laborspatel und sind sie autoklavierbar?
Unsere Laborspatel bestehen überwiegend aus hochwertigem V2A-Edelstahl (1.4301) oder säurebeständigem V4A-Edelstahl (1.4404). Sie sind korrosionsbeständig, rostfrei und dauerhaft bei 121 °C sowie 134 °C im Autoklaven sterilisierbar.
2. Wann kommen Mikrospatel zum Einsatz?
Mikrospatel besitzen besonders feine und schmale Spatelklingen. Sie werden vor allem bei analytischen Einwaagen auf Mikrowaagen eingesetzt, um kleinste Substanzen im Milligrammbereich exakt zu dosieren.
3. Welche Vorteile bieten PTFE-Laborspatel?
PTFE-Spatel bieten eine nahezu unbegrenzte Chemikalienbeständigkeit gegen aggressive Säuren, Laugen und Lösemittel. Dank der Antihaft-Oberfläche bleiben keine Pulver- oder Pastenreste am Spatel haften, was den Substanzverlust minimiert.
4. Wann empfiehlt sich der Einsatz von Einweg-Kunststoffspateln?
Sterile Einwegspateln aus Polystyrol (PS) oder Polypropylen (PP) werden genutzt, um Querkontaminationen bei der Probennahme vollständig auszuschließen. Sie sparen Reinigungs- und Validierungsaufwand in pharmazeutischen Laboren und der Mikrobiologie.
5. Welches Zubehör für den Transfer von Pulvern gibt es in unserem Shop?
In unserem Shop finden Sie ergänzend zu Laborspateln auch passende Pulvertrichter, Wägeschalen, Messlöffel, Präzisionswaagen sowie Dichtsiebe und Probengefäße.