PTFE- & Kunststoffbecher
Bruchsichere und chemikalienbeständige Laborbecher aus Polypropylen (PP), Fluorpolymeren (PTFE, PFA, FEP) und Polyethylen (PE) für die sichere Probenhandhabung, Spurenanalytik und das raue Arbeitsumfeld. Unser Sortiment umfasst normgerechte Kunststoffbecher in niedriger und hoher Form nach DIN ISO 3819 mit präzisen Skalierungen, Ausguss sowie hervorragender Beständigkeit gegenüber aggressiven Säuren, Laugen und Lösemitteln.
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PTFE- und Kunststoffbecher: Materialeigenschaften und Werkstoffauswahl
Kunststoff- und PTFE-Becher bieten überall dort entscheidende Vorteile, wo Glas an seine physikalischen und chemischen Grenzen stößt. Die Auswahl des passenden Werkstoffs richtet sich nach den thermischen und chemischen Anforderungen:
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Polypropylen (PP): Der bruchsichere Allrounder für das Routinelabor. PP-Becher sind hochtransparent, mechanisch stabil, autoklavierbar bei 121 °C und besitzen eine gut ablesbare, erhabene oder gedruckte Graduierung.
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PTFE (Teflon): Bietet eine nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit und einen extrem breiten Temperaturbereich von -200 °C bis +260 °C. PTFE besitzt eine völlig hydrophobe Antihaft-Oberfläche, wodurch Flüssigkeiten spurlos ablaufen und keine Probenrückstände anhaften.
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PFA & FEP (Hochreine Fluorpolymere): Transparente High-End-Kunststoffe mit spiegelglatten Innenflächen. PFA-Becher zeichnen sich durch höchste Reinheit ohne Weichmacher oder Additive aus und sind die bevorzugte Wahl in der Metallspurenanalytik (ICP-MS) sowie für ultra-reine Reagenzien.
Vorteile gegenüber Bechergläsern im Laboralltag
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Arbeitsschutz & Bruchsicherheit: Kunststoffbecher zerspringen selbst bei Stürzen aus großer Höhe nicht. Das minimiert das Schnittverletzungsrisiko sowie das Auslaufen gefährlicher Chemikalien im Labor- und Außeneinsatz.
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Flusssäure-Resistenz: Während Borosilikatglas von Fluorwasserstoffsäure (HF) und heißen, konzentrierten Laugen zersetzt wird, zeigen PTFE-, PFA- und PE-Becher keinerlei Reaktionen mit diesen Medien.
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Keine Ionenabgabe: In der Element- und Spurenanalytik verhindert der Einsatz von PTFE und PFA das Auswaschen von Silizium, Bor oder Na-Ionen in die Probenlösung.
FAQ: Fragen & Antworten zu PTFE- & Kunststoffbechern
1. Warum sollte man PTFE- oder Kunststoffbecher anstelle von Glasschalen nutzen?
Kunststoffbecher sind absolut bruchsicher und erhöhen die Arbeitssicherheit deutlich. Zudem sind Fluorpolymere wie PTFE und PFA resistent gegen Flusssäure (HF) und verhindern das Auswaschen von Ionen in empfindliche Proben.
2. Können Kunststoffbecher direkt auf Magnetheizplatten erhitzt werden?
Becher aus PTFE und PFA können bis ca. 250 °C auf Heizplatten erwärmt werden. PP-Becher sollten nicht direkt auf eine offene Heizplatte oder Flamme gestellt werden, eignen sich jedoch hervorragend für Wasserbäder.
3. Lassen sich Laborbecher aus Kunststoff autoklavieren?
Ja, Becher aus Polypropylen (PP), PTFE und PFA sind bei 121 °C und 1 bar Überdruck für 20 Minuten vollkommen autoklavierbar. Becher aus Polyethylen (PE) schmelzen bei diesen Temperaturen.
4. Welches Material eignet sich am besten für die Spurenelement-Analytik (ICP-MS)?
Für die Spurenanalytik eignen sich PFA- und PTFE-Becher am besten. Sie weisen eine extrem niedrige Hintergrundkontamination auf, da sie keinerlei Schwermetalle, Weichmacher oder Silikate an die Probe abgeben.
5. Welches Zubehör für PTFE- & Kunststoffbecher finden Sie in unserem Shop?
In unserem Shop finden Sie passendes Zubehör wie PTFE-ummantelte Magnetrührstäbe (Rührfische), Rührfischfänger, Spritzflaschen, Uhrglasschalen sowie Abdeckdeckel aus PTFE und Kunststoff.