Filterspitzen
Sterile Filtermikropipettenspitzen aus reinem Polypropylen mit integrierten hydrophoben Filtern für den verlässlichen Schutz vor Aerosolen, Dämpfen und Probenkontaminationen. Unser Sortiment umfasst passgenaue Filterspitzen in allen gängigen Volumengrößen von 0,1 µl bis 10 ml für hochsensible molekularbiologische, diagnostische und pharmazeutische Anwendungen gemäß DIN EN ISO 8655.
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Filterspitzen: Schutz vor Kontamination und Aerosolen im Labor
Filterspitzen (auch Filtermikropipettenspitzen genannt) wurden speziell für Arbeitsumgebungen entwickelt, in denen maximale Probenreinheit erforderlich ist. Der integrierte Filter dient als physikalische Barriere zwischen dem Probenvolumen und dem Pipettenschaft:
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Aerosolbarriere: Hydrophobe Polyethylen-Filter (PE) stoppen feinste Flüssigkeitsnebel, Dämpfe und schäumende Substanzen vor dem Eintritt in das Innere der Pipette.
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Vermeidung von Kreuzkontaminationen: Verhindert das Verschleppen von Erbgutspuren, Proteinen, Viren oder radioaktiven Isotopen von einer Probe auf die nachfolgende Messung.
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Schutz der Pipette: Schützt die internen Dichtungen und Kolben der Mikroliterpipette vor korrosiven Dämpfen und versehentlichem Überpipettieren.
Zertifizierte Reinheitsklassen für sensible Analytik
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Molekularbiologische Reinheit: Chargenprüfungen garantieren Freiheit von DNase, RNase, humaner DNA, ATP und PCR-Inhibitoren. Dies schützt empfindliche Proben vor enzymatischem Abbau bei PCR-, qPCR- und Sequenzierarbeiten.
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Pyrogen- und Endotoxin-Freiheit: Unerlässlich für zellbiologische Anwendungen, Gewebekulturen und pharmazeutische Qualitätskontrollen.
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Sterilität: Gamma-bestrahlte Spitzen im versiegelten Rack gewährleisten keimfreies Arbeiten unter der Sicherheitswerkbank (Sterilbank).
Spezialausführungen und Verpackungskonzepte
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Low-Retention-Filterspitzen: Modifizierte, hochhydrophobe Innenoberflächen verhindern Tröpfchenbildung und gewährleisten die vollständige Abgabe zähflüssiger oder wertvoller Medien wie Mastermixe, Enzyme oder Glycerin.
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Nachhaltige Rack- & Refill-Systeme: Erhältlich in stabilen, autoklavierbaren Klappboxen zur direkten Entnahme mit Ein- oder Mehrkanalpipetten sowie als abfallreduzierende Refill-Einsätze.
FAQ: Fragen & Antworten zu Filterspitzen
1. Was ist der Hauptvorteil von Filterspitzen gegenüber Standard-Pipettenspitzen?
Der integrierte hydrophobe Filter verhindert das Aufsteigen von Aerosolen und Flüssigkeitsdämpfen in den Schaft der Mikroliterpipette. Dadurch wird eine Querkontamination zwischen Proben vermieden und die Pipette vor Verschmutzung geschützt.
2. Für welche Anwendungen sind Filterspitzen zwingend erforderlich?
Filterspitzen sind Standard bei molekularbiologischen Arbeiten (z. B. PCR und RNA-Isolierung), in der Infektionsdiagnostik, bei der Arbeit mit radioaktiven Substanzen sowie in der Zellkulturtechnik.
3. Können Filterspitzen im Autoklaven sterilisiert werden?
Vorsterilisierte Filterspitzen im Rack sollten nicht erneut autoklaviert werden, da die Hitze- und Feuchtigkeitseinwirkung die Porenstruktur des Filters beeinträchtigen kann. Die Racks selbst sind bei 121 °C autoklavierbar.
4. Woraus besteht der Filter in Filtermikropipettenspitzen?
Der Filter besteht in der Regel aus hochreinem, porösem Polyethylen (PE) ohne Zusätze von Additiven oder Carboxymethylcellulose, um ein Auswaschen von Störstoffen in die Probe auszuschließen.
5. Welches Zubehör für Filterspitzen finden Sie in unserem Shop?
In unserem Shop finden Sie passendes Zubehör wie sterile Pipettier-Reagenzienreservoirs, autoklavierbare Spitzenboxen, Entsorgungsbehälter für gebrauchte Spitzen sowie passende Einkanal- und Mehrkanal-Mikroliterpipetten.