Digitale Mikroskopkameras mit C-Mount-Anschluss, USB 3.0 oder HDMI zur präzisen Bilddokumentation, quantitativen Analyse und Live-Präsentation im Labor. Unser Sortiment umfasst hochauflösende Kameras mit CMOS- und CCD-Sensoren für die Nachrüstung oder Erstausstattung biologischer, medizinischer und industrieller Mikroskope.

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Schnittstellen und Bauformen im Überblick

Die Wahl der richtigen Schnittstelle richtet sich nach dem gewünschten Arbeitsablauf im Labor:

  • C-Mount-Kameras: Industriestandard für trinokulare Mikroskope. Die Montage erfolgt über ein Gewinde und einen passenden C-Mount-Adapter (z. B. mit Anpassungsfaktor 0,5x oder 0,7x) direkt am Fototubus.

  • USB-3.0-Kameras: Bieten hohe Datenübertragungsraten für die rechnergestützte Bildverarbeitung, quantitative Messungen und Probenarchivierung mittels Analysesoftware.

  • HDMI- / Stand-Alone-Kameras: Übertragen das Livebild latenzfrei direkt auf einen Monitor oder Fernseher ohne PC-Anbindung. Die Datenspeicherung erfolgt direkt auf SD-Karten oder USB-Sticks.

  • Okularkameras: Werden anstelle eines Okulars direkt in den Tubus gesteckt (Standarddurchmesser: 23,2 mm, 30 mm oder 30,5 mm) und ermöglichen die einfache Digitalisierung binokularer Systeme.

Technische Parameter für die Auswahl

  • Sensortyp & Auflösung: Moderne CMOS-Sensoren bieten eine hohe Lichtempfindlichkeit und Farbtreue bei geringem Bildrauschen. Für flüssige Livebilder genügen Auflösungen von 2 bis 8 Megapixeln bei mindestens 30 fps.

  • Mess- & Auswertesoftware: Integrierte Softwarefunktionen ermöglichen nach Vorab-Kalibrierung mit einem Objektmikrometer exakte Längen-, Winkel- und Flächenmessungen.

FAQ: Fragen & Antworten zu Mikroskopkameras

1. Welcher C-Mount-Adapter wird für die Befestigung am Fototubus benötigt?

Der C-Mount-Adapter muss auf die Sensorgröße der Mikroskopkamera abgestimmt sein. Für einen 1/2-Zoll-Sensor wird üblicherweise ein 0,5x-Adapter gewählt, um das Sehfeld des Mikroskops ohne Abschattungen (Vignettierung) auf den Kamerasensor abzubilden.

2. Wann ist eine HDMI-Kamera einer USB-Kamera vorzuziehen?

HDMI-Kameras arbeiten als Stand-Alone-Systeme ohne Rechner und senden das Livebild direkt an einen Monitor. Sie eignen sich besonders für die Qualitätskontrolle, Fertigung und Lehre. USB-3.0-Kameras werden bevorzugt, wenn eine umfangreiche Mess- und Bildanalysesoftware am PC genutzt wird.

3. Wie erfolgt die Kalibrierung für exakte Längen- und Flächenmessungen?

Zur Kalibrierung wird ein Objektmikrometer (ein Glasobjektträger mit präziser Mikrometerskala) unter das Mikroskop gelegt. Die Software ordnet der gemessenen Pixelanzahl die reale Länge in Mikrometern (µm) zu.

4. Können Mikroskopkameras an binokularen Mikroskopen nachgerüstet werden?

Ja, über Okularkameras oder passende Tubus-Adapter lassen sich Kameras direkt in einen der beiden Okulartuben einsetzen, wenn kein separater Fototubus vorhanden ist.

5. Welches Zubehör für Mikroskopkameras finden Sie in unserem Shop?

In unserem Shop finden Sie passende C-Mount-Reduzieradapter, Objektmikrometer zur Software-Kalibrierung, Schnittstellenkabel sowie optische Linsenreinigungstücher.