Mikroskope
Monokulare, binokulare und trinokulare Mikroskope für medizinische Analytik, zellbiologische Forschung, Materialprüfung und industrielle Qualitätskontrolle. Unser Sortiment umfasst normgerechte Durchlicht- und Auflichtmikroskope, Stereomikroskope sowie Inversmikroskope mit hochwertigen optischen Systemen führender Marken für den professionellen Dauereinsatz im Labor.
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Mikroskoparten und ihre Anwendungsbereiche
Die Wahl der passenden Mikroskopbauart richtet sich nach der Natur der Probe und dem Untersuchungsverfahren:
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Durchlichtmikroskope: Der Standard im biologischen und medizinischen Labor. Transparentes Probenmaterial (z. B. Zellstrichpräparate, Gewebeschnitte, Bakterien) wird von unten durchstrahlt.
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Auflichtmikroskope: Entwickelt für undurchsichtige (opak-) Proben wie Metalle, Keramiken, Kunststoffbauteile oder Halbleiter in der Materialwissenschaft und Qualitätsprüfung.
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Stereomikroskope: Bieten zwei getrennte Strahlengänge für ein räumliches (3D-) Bild. Sie eignen sich ideal für Präparationen, Sezierarbeiten, Baugruppenkontrollen und Insektenbeobachtungen bei großen Arbeitsabständen.
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Inversmikroskope (Umgekehrte Mikroskope): Objektive befinden sich unterhalb des Objekttisches. Sie sind unverzichtbar für die Beobachtung von Zellkulturen in Zellkulturflaschen oder Petrischalen im biologischen und pharmazeutischen Bereich.
Optische Verfahren und Beleuchtungssysteme
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Beleuchtungsmethoden: Moderne Labormikroskope nutzen langlebige, energiesparende LED-Beleuchtungen mit konstanter Farbtemperatur oder regelbare Halogen-Lichtquellen. Die Köhler’sche Beleuchtung sorgt dabei für eine homogene Ausleuchtung des Sehfeldes ohne Streulicht.
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Kontrastierungsverfahren: Neben dem klassischen Hellfeld bieten spezialisierte Systeme Dunkelfeld-, Phasenkontrast-, Polarisations- oder Fluoreszenzeinrichtungen, um ungefaerbte oder schwach kontrastierte Strukturen sichtbar zu machen.
Kriterien für den Laboreinsatz
Achten Sie beim Kauf auf die Erweiterbarkeit des Mikroskopsystems. Trinokulare Tuben ermöglichen die einfache Nachrüstung von Mikroskopkameras zur digitalen Dokumentation. Hochwertige Plan-Achromat- oder Apochromat-Objektive garantieren ein randscharfes, farbreines Bild für anspruchsvolle Analyse- und Archivierungsaufgaben.
FAQ: Fragen & Antworten zu Mikroskopen
1. Was unterscheidet ein Durchlicht- von einem Auflichtmikroskop?
Bei Durchlichtmikroskopen durchstrahlt das Licht transparente Proben von unten, was ideal für Gewebeschnitte und Zellpräparate ist. Auflichtmikroskope beleuchten die Probe von oben und kommen bei undurchsichtigen Objekten wie Metallen, Wafern oder Gesteinsproben zum Einsatz.
2. Wann wird ein Stereomikroskop anstelle eines Lichtmikroskops verwendet?
Stereomikroskope liefern ein dreidimensionales Bild bei geringeren Vergrößerungsstufen (meist 5x bis 50x) und bieten einen großen freien Arbeitsabstand. Sie werden gewählt, wenn Proben unter dem Mikroskop präpariert, sortiert, gelötet oder bearbeitet werden müssen.
3. Warum ist die Köhler’sche Beleuchtung im Labor wichtig?
Die Köhler’sche Beleuchtung richtet Leuchtfeld- und Kondensorblende so aus, dass die Probe maximal gleichmäßig und blendfrei ausgeleuchtet wird. Dies erhöht den Kontrast, verhindert Hitzeschäden an der Probe und schöpft das theoretische Auflösungsvermögen der Objektive voll aus.
4. Welcher Tubus wird für die digitale Bilddokumentation benötigt?
Für den Einsatz von Mikroskopkameras empfiehlt sich ein trinokularer Tubus. Er besitzt neben den zwei Okularen für den visuellen Einblick einen separaten Fototubus, an dem eine Kamera über einen passenden C-Mount-Adapter dauerhaft montiert werden kann.
5. Welches Zubehör und Ergänzungen für Mikroskope finden Sie in unserem Shop?
In unserem Shop finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Mikroskop-Zubehör: Objektträger, Deckgläser, Immersionsöl, Wechsel-Objektive, Okulare, Strichplatten, Mikroskopkameras sowie pflegende Linsenreinigungssets.