Pipetten
Einkanal- und Mehrkanal-Mikroliterpipetten, Mess- und Vollpipetten aus Glas sowie serologische Pipetten für exakte Flüssigkeitsdosierungen in Labor, Forschung und Diagnostik. Unser Sortiment umfasst autoklavierbare Präzisionspipetten mit variablen oder fixen Volumina für höchste Reproduzierbarkeit, fehlerfreie Dosierabläufe und ergonomisches Arbeiten nach DIN EN ISO 8655.
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Pipettentypen und Einsatzbereiche
Die Wahl der richtigen Pipette hängt vom erforderlichen Volumenspektrum, der Genauigkeit und dem Probenmaterial ab:
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Einkanal-Mikroliterpipetten: Der Standard für das präzise Zudosieren kleiner Volumina von 0,1 µl bis 10 ml. Erhältlich als variable Modelle für flexible Volumeneinstellungen oder als Fixvolumenpipetten für routinemäßige Serienanalysen ohne Verstellrisiko.
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Mehrkanalpipetten: Ausgeführt als 8- oder 12-Kanal-Varianten zur effizienten Beschickung von Mikrotiterplatten und Deep-Well-Platten in der Molekularbiologie, Immunologie und Zellkultur.
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Mess- und Vollpipetten aus Glas: Klassische Volumenmessgeräte für größere Flüssigkeitsmengen. Vollpipetten bieten eine extrem hohe Genauigkeit für eine spezifische Volumengröße, während Messpipetten eine feine Skalierung für variable Teilmengen besitzen.
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Serologische Pipetten & Pasteurpipetten: Einweg- und Mehrweglösungen aus Kunststoff oder Glas für das sterile Umfüllen, Zellausplattieren oder Absaugen von Überständen.
Ergonomie, Justierung und Hygiene
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Ergonomisches Design: Leichte Gehäuse, reduzierte Auslösekräfte und optimierte Fingerbügel beugen Überlastungen der Handmuskulatur (RSI-Syndrom) bei langwierigen Pipettierreihen vor.
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Autoklavierbarkeit: Vollständig oder im Unterteil autoklavierbare Mikroliterpipetten (bei 121 °C für 20 Minuten) garantieren eine einfache thermische Dekontamination und verhindern Querkontaminationen.
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Garantierte Prüfmittelsicherheit: Robuste Klick-Mekanismen verhindern ein ungewolltes Verstellen des gewählten Volumens während des Dosier vorgangs.
FAQ: Fragen & Antworten zu Pipetten
1. Was ist der Unterschied zwischen variablen und Fixvolumenpipetten?
Variable Mikroliterpipetten ermöglichen das stufenlose Einstellen unterschiedlicher Volumina innerhalb eines definierten Bereichs. Fixvolumenpipetten sind auf ein festes Volumen eingestellt, was Einstellfehler im Laboralltag ausschließt und das Kalibrieren vereinfacht.
2. Was unterscheidet Messpipetten von Vollpipetten?
Vollpipetten besitzen nur eine einzige Ringmarke und sind exakt auf ein bestimmtes Nennvolumen kalibriert, was sie besonders präzise macht. Messpipetten verfügen über eine Strichskalierung zur Entnahme beliebiger Teilvolumina.
3. Wie oft sollten Mikroliterpipetten kalibriert werden?
Gemäß ISO 8655 wird empfohlen, intensiv genutzte Laborpipetten alle 3 bis 12 Monate gravimetrisch zu prüfen und zu kalibrieren, um die Einhaltung der Toleranzgrenzen dauerhaft sicherzustellen.
4. Warum ist die Passgenauigkeit der Pipettenspitze so wichtig?
Ein perfekter Sitz zwischen Pipettenschaft und Pipettenspitze garantiert die erforderliche Luftdichtigkeit. Undichte Verbindungen führen zu Luftlecks, Fehlvolumina und ungenauen Pipettierergebnissen.
5. Welches Zubehör für Pipetten finden Sie in unserem Shop?
In unserem Shop finden Sie passendes Zubehör wie sterile und unsterile Pipettenspitzen, Filtermikropipettenspitzen, Karussell- und Tischständer, Pipettierhilfen, Reagenzreservoirs sowie Ersatzfilter und Dichtungen.