Manuelle Einkanalpipetten mit variablen und fixen Volumina für präzise, reproduzierbare Flüssigkeitsdosierungen in Forschung, Routineanalytik und klinischen Laboren. Unser Sortiment umfasst ergonomische Mikroliterpipetten mit hoher Volumengenauigkeit, geringen Bedienkräften und robuster Konstruktion gemäß den strengen Anforderungen der DIN EN ISO 8655.

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Manuelle Einkanalpipetten: Fixe vs. Variable Volumeneinstellung

Die Auswahl der passenden manuellen Einkanalpipette orientiert sich am Arbeitsablauf und den geforderten Sicherheitsstandards im Labor:

  • Variable Einkanalpipetten: Ermöglichen die stufenlose Feineinstellung des Dosier volumens über einen breiten Messbereich (z. B. 0,1 µl bis 2,5 µl, 20 µl bis 200 µl oder 1 ml bis 10 ml). Eine integrierte Volumensperre (Click-Stop-Mechanismus) verhindert das versehentliche Verstellen des Werts während des Pipettierens.

  • Fixvolumenpipetten: Sind fest auf ein einziges Nennvolumen voreingestellt. Sie bieten maximale Prozesssicherheit bei routinemäßigen Standardtests, da Einstellfehler durch das Bedienerpersonal ausgeschlossen sind. Zudem vereinfachen sie die Prüfmittelüberwachung und Re-Kalibrierung erheblich.

Ergonomie, Auswurfmechanismus und Materialbeständigkeit

  • RSI-Prävention: Ergonomisch geformte Gehäuse mit optimierten Fingerbügeln und reduzierten Federkräften minimieren den Kraftaufwand beim Ansaugen, Dosieren und Spitzenabwurf. Dies beugt Überlastungserscheinungen (Repetitive Strain Injury) bei täglichen Serienpipettierungen effektiv vor.

  • Chemikalien- und UV-Beständigkeit: Verwendung hochwertiger, chemisch inerter Kunststoffe (wie PVDF oder Polypropylen) sorgt für lange Lebensdauer auch beim Kontakt mit aggressiven Lösemitteln, Säuren oder Laugen.

  • Thermetische Dekontamination: Die Pipetten sind je nach Modell vollständig oder im Unterteil bei 121 °C (20 Minuten) autoklavierbar, um mikrobiologische Kontaminationen und Querkontaminationen sicher auszuschließen.

Wartung und ISO 8655-Konformität

Die werkzeuglose Demontage des Pipettenschafts ermöglicht eine problemlose Reinigung, Entkalkung und Befettung der internen Kolbendichtungen im Laboralltag. Kalibrieröffnungen und mitgeliefertes Servicewerkzeug erlauben schnelle Justierungen bei Dichteabweichungen der verwendeten Medien.

FAQ: Fragen & Antworten zu manuellen Einkanalpipetten

1. Was ist der Unterschied zwischen variablen und fixen manuellen Einkanalpipetten?

Variable Einkanalpipetten decken einen flexiblen Volumenbereich ab und lassen sich stufenlos verstellen. Fixvolumenpipetten sind auf ein einziges Volumen fest eingestellt, was Einstellfehler im Routinebetrieb ausschließt und die Re-Kalibrierung vereinfacht.

2. Wie werden manuelle Einkanalpipetten korrekt autoklaviert?

Vollständig autoklavierbare Modelle können direkt bei 121 °C und 1 bar Überdruck für 20 Minuten in den Autoklaven gegeben werden. Bei teilautoklavierbaren Modellen wird zuvor der untere Pipettenschaft vom Griffteil gelöst.

3. Welches Volumenspektrum decken manuelle Einkanalpipetten ab?

Das Spektrum reicht von Mikrovolumina ab 0,1 µl für molekularbiologische Anwendungen bis hin zu Makrovolumina von 10 ml für die Vorbereitung von Pufferlösungen und Reagenzien.

4. Warum ist ein korrekter Spitzenabwurf wichtig?

Ein leichtgängiger, korrosionsfreier Abwurfmechanismus sorgt dafür, dass gebrauchte und potenziell kontaminierte Pipettenspitzen berührungslos und ohne manuellen Kontakt entsorgt werden können.

5. Welches Zubehör für manuelle Einkanalpipetten finden Sie in unserem Shop?

In unserem Shop finden Sie passendes Zubehör wie passende Pipettenspitzen (mit und ohne Filter), Tisch- und Karussellhalter, Pipettier-Silikonfett, Ersatz-O-Ringe sowie Kalibrierwerkzeuge.